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Maulbeerbaum – lecker Früchte in unterschiedlichen Farben

Der Maulbeerbaum, lat. Morus produziert nicht nur lecker Früchte, sondern ist zudem optisch auch noch ansprechend und sehr pflegeleicht. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Sorten und in verschiedenen Größen.

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Wer einmal die Früchte vom Maulbeerbaum probiert hat, kann eigentlich nicht nachvollziehen, wie die Maulbeeren einige Zeit lang in Vergessenheit geraten konnten. Inzwischen liegt der Maulbeerbaum bei Hobbygärtnern wieder voll im Trend. Maulbeeren gehören zur Familie der Rosenartigen, bilden aber eine eigene Gruppe. Insgesamt gibt es 40 verschiedene Gattungen der Maulbeergewächse, die etwa 1.100 bis 1.400 Arten beinhalten. Wobei der Maulbeerbaum, mit seinen etwa 25 Arten, eine eigene Untergruppierung bildet. Ursprünglich kam der Maulbeerbaum auf der ganzen Nordhalbkugel vor, nur in Europa nicht. Allerdings wurde er in den Regionen Europas, wo es wärmer war, schon in der Antike angesiedelt.

Maulbeerbaum – pflanzen & pflegen

Platz ist der wichtigste Faktor, den ein Gärtner beachten muss, wenn er einen Maulbeerbaum pflanzen möchte. Je nachdem um welche Sorte es sich handelt, können die Maulbeerbäume eine Höhe von 15 Metern ohne Probleme erreichen und haben dabei eine ausladende Krone. Nachdem sich Maulbeeren gut beschneiden lassen, eigen sie sich nicht nur als Solitär im Garten, sondern sogar als Heckenpflanze. Hier ist dann allerdings ein regelmäßiger Schnitt unbedingt von Nöten. Zudem lässt sich der Maulbeerbaum auch im Kübel halten.

Pflanzzeit – Frühjahr oder Herbst

pflanzzeit Nachdem der Maulbeerbaum zu den Gehölzen zählt, lässt er sich problemlos im Herbst pflanzen. So können sich die Wurzeln im Boden, der noch gut vom Sommer gewärmt ist optimal ausbreiten, bevor die kalte Jahreszeit kommt. Wer in einer Gegend wohnt, wo raueres Klima herrscht, kann den Maulbeerbaum im ersten Jahr auch in einem Kübel kultivieren, ihn im Haus überwintern lassen und dann im Frühjahr auswildern.

Standort – sonnig und halbschattig

standort Obwohl der Maulbeerbaum ursprünglich aus Gegenden kommt, in denen ein wärmeres Klima herrscht, ist er auch in unseren Breitengraden leicht zufriedenzustellen. Sonnige und Halbschattige Standorte mag das Gewächs, aber am liebsten sind dem Maulbeerbaum Plätze, an denen er beides hat. Windgeschützt muss er nicht zwingend stehen, außer es handelt sich um die schwarzen Maulbeeren, denn die vertragen im Winter keine kalten Winde. Ansonsten mag er lockeren Boden, der etwas nährstoffreicher ist.

Pflanzenabstand – etwa 2 Meter

pflanzenabstand Egal ob der Maulbeerbaum alleine steht und der Gärtner andere Pflanzen neben ihn setzen möchte, oder ob es darum geht eine Maulbeerhecke zu pflanzen, ein Pflanzabstand von zwei Metern sollte jeweils vorhanden sein. Das liegt daran, dass der Maulbeerbaum nicht nur in die Höhe, sondern auch gut in die Breite wächst.

Wuchshöhe – bis zu 15 Meter

wuchshoehe Je nachdem um welche Art der Maulbeerpflanze es sich handelt, können die Gewächse Wuchshöhen von 15 Metern erreichen. Andere Sorten wachsen lediglich bis zu einer Höhe von vier Metern heran. Durch einen regelmäßigen Baumschnitt lässt sich das Wachstum allerdings gut kontrollieren.

Blütezeit – Mai bis Juli

bluetezeit Die Blütezeit vom Maulbeerbaum ist relativ lang und geht von Mai bis Juli. Der Maulbeerbaum bildet kleine weiße Blüten aus, die nicht stark duften. Deshalb geht die Blütezeit des Gehölzes für Duftliebhaber ziemlich unspektakulär vonstatten.

Pflegeaufwand – gering

pflegeaufwand Pflege braucht der Maulbeerbaum relativ wenig. Lediglich im Sommer muss der Gärtner ihn ausreichend mit Wasser versorgen. Wärend des Winters darf das Erdreich auch nie komplett austrocknen. Ist nährstoffreicher Gartenboden vorhanden, benötigt das Gehölz kaum dünger, freut sich aber über das Ausbringen von reifer Komposterde.

Wasserbedarf – mittel bis hoch

waesserung Damit der Maulbeerbaum gut gedeihen kann benötigt er ausreichend Wasser. Gerade im Sommer, wenn heiße Temperaturen herrschen und zudem noch Trockenheit. Ebenso benötigt das Gewächs im Winter regelmäßig das Bewässern. Die Erde darf nie komplett austrocknen, sonst kommt der Maulbeerbaum zu Schaden.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Maulbeerbäume sind mehrjährige Pflanzen. Sie erfreuen ihre Besitzer über viele Jahre mit ihren leckern Früchten und ihrem schönen Grün.

Schnittzeit – Frühling

schnittzeit Grundsätzlich ist der Maulbeerbaum sehr schnittresistent. Durch seinen kräftigen Wuchs und seine Unempfindlichkeit eignet er sich sogar für Formschnitte oder für das Drahten. Wildtriebe, überkreuz wachsende oder schwächliche Triebe gilt es dabei zuerst zu entfernen. Ansonsten lassen sie sich auch problemlos an der Baumkrone beschneiden, denn der Maulbeerbaum verträgt eigentlich jeden Schnitt. Die beste Zeit für einen Schnitt am Maulbeerbaum ist im Frühjahr, bevor die Fruchtbildung beginnt. Angst davor, dass der Baum keine Früchte trägt, ist unbegründet, denn der Maulbeerbaum bildet diese auch am alten Holz aus.

Maulbeerbaum überwintern

winterhart Generell lässt sich keine Aussage treffen, wie winterhart der Maulbeerbaum ist. Hier gibt es von Sorte zu Sorte extreme Unterschiede. Die eine ist winterhart bis zu minus 20 Grad und bei der anderen sollte eine Überwinterung im Haus erfolgen. Das ist ein wichtiger Punkt, auf den der Gärtner vor dem Kauf von einem Maulbeerbaum achten sollte.

Erntezeit – Juli bis September

erntezeit Bereits zwei Monate nach der Blüte hängen am Maulbeerbaum die ersten reifen Früchte. Dadurch, dass die Pflanze unterschiedlich blüht, reifen die Früchte auch nicht zur gleichen Zeit. Die Erntezeit für den Maulbeerbaum liegt zwischen Juli und September. Für den Gärtner hat es den Vorteil, dass er durchschnittlich gesehen über zwei bis drei Monate hinweg immer wieder Maulbeeren ernten kann.

Vermehrung

Am leichtesten lässt sich der Maulbeerbaum durch Stecklinge vermehren. Dafür sind Stecklinge mit grünem Holz und einer Länge von minimal 20 Zentimetern erforderlich. Am leichtesten lassen sie sich beim Rückschnitt vom Maulbeerbaum gewinnen. Von diesen Stecklingen gilt es alle Blätter zu entfernen, bis nur noch das oberste Blattpaar übrig ist. Gartenerde reicht vollkommen aus, damit die Stecklinge Wurzeln bilden. In Anzuchttöpfen neigen die Stecklinge vom Maulbeerbaum zur Wurzelfäule.

Dünger und Pflanzsubstrat

Ist die Gartenerde an sich schon reich an Nährstoffen, benötigt der Maulbeerbaum kaum zusätzliches Düngemittel. Reife Komposterde mag die Pflanze aber ganz gerne und bedankt sich meist mit einem kräftigen Wuchs. Wer seinen Maulbeerbaum im Kübel zieht, kann ihn einmal pro Woche mit Flüssigdünger versorgen – allerdings nur vom Beginn des Wachstums bis in den August hinein.

Krankheiten und Schädlinge

Eine außergewöhnliche Resistenz gegen Schädlinge und Krankheiten entwickelt der Maulbeerbaum dann, wenn er im Freiland gepflanzt wurde. Auftausalze können das Gehölz allerdings massiv schädigen, sie stecken häufig noch nach Jahren im Erdboden. Liegt ein solcher Schaden vor, rollen sich die Blattränder ein und es zeigen sich unschöne Flecken auf den Blättern. Schäden, die durch zu wenig Feuchtigkeit verursacht wurden, sehen ähnlich aus. Deswegen empfiehlt es sich bei diesem Krankheitsbild ersteinmal den Maulbeerbaum kräftig zu gießen. Ein Bodenaustausch kann auch helfen, wenn es sich um ein Schadbild durch Salze handelt. Spinnmilben setzen sich ab und an auch gerne auf dem Maulbeerbaum fest. Allerdings am häufigsten auf Kübelpflanzen, die im Winter zu warm standen. Hier helfen dann nur noch Insektizide oder Raubmilben beziehungsweise Floorfliegenlaufen und ein einnebeln der Blätter mit kalkfreiem Wasser.